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Von der Firmenkundenberaterin zur Unternehmerin zur Coachin – warum ich alle diese Umwege gehen musste

Ich bin Unternehmerin, Coachin, Mediatorin und angehende Yogalehrerin. Ich unterstütze Frauen dabei ihr Herz im Klang der Symphonie des eigenen Lebens leuchten zu lassen. Meine Mission ist es, Frauen dabei zu unterstützen, aus Ihrem persönlichen Hamsterrad auszusteigen und das Leben zu leben, was zu ihnen passt. Warum das meine Herzensmission ist, erzähle ich dir in diesem Artikel.

Ich habe auf meinem Weg viele Umwege gemacht und bin für jeden einzelnen davon unendlich dankbar. Eine Zeit lang wäre auch das eine gute Option gewesen:

Ich schmeiss alles hin und werde Prinzessin!

Aber schnell wurde mir klar, dass weder der Prinz auf dem weißen Pferd vorbeigeritten kommt, noch dass es das Leben ist, welches ich wirklich leben möchte. Ich wollte schon immer auf meinen beiden Beinen fest im Leben stehen und für mich selber sorgen können. Und das habe ich glücklicherweise auch immer hinbekommen. .

Bei der Sparkasse war ich insgesamt 30 Jahre davon über 15 Jahre im Kreditgeschäft und als Firmenkundenberaterin tätig. Die Tätigkeit an sich war mega. Die Arbeit mit den Kunden hat einfach sehr viel Spaß gemacht. Aber das drumherum hat immer weniger Erfüllung bereitet. Ich fühlte mich klein, nicht wahr genommen und wir Berater wurden in unserer Tätigkeit immer mehr und mehr in unseren Handlungsspielräumen und Kompetenzen beschnitten. Mir fehlte die Entwicklungsmöglichkeit. Das hat mich deprimiert und morgens nur noch schwer aus dem Bett kommen lassen. Trotz allem möchte ich die Zeit nicht missen. Denn auch aus Tiefs habe ich gelernt. Vor allen Dingen waren sie bei mir der entscheidende Motor für Veränderungen. 

Eigentlich war ich immer auf der Überholspur und ständig auf der Suche, was ich noch so alles lernen und machen könnte. Ich bin also über die Jahre neben meinen Sparkassenweiterbildungen auch noch Entspannungspädagogin, Coach und Mediatorin geworden.

In 2018 habe ich dann die Seiten gewechselt und mich auf die Seite der Unternehmer gewagt. Ehrlicherweise muss man wohl sagen auf die Seite der Selbstständigen. Denn leider war es in den ersten 3 Jahren nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt habe. Eingestiegen bin ich ein bisschen blauäugig in eine Hausverwaltung. Es waren harte Zeiten für mich. Mitarbeiter sind weggebrochen, es gab mehr Arbeit als Zeit und alles war neu für mich. Aber heute würde ich sagen, ich habe viel geschafft. Das Unternehmen ist zum größten Teil neu strukturiert. Das Mitarbeiterteam ist von 3 auf 5 aufgestockt. Und zusätzlich lassen wir uns virtuell unterstützen. Es gibt immer noch viel zu tun und zu verbessern. Aber das wird wohl immer so sein und soll auch so sein. Besonders glücklich bin ich über mein Team. Es ist so schön, wenn die Zusammenarbeit harmonisch funktioniert und sich Jeder einbringt. 

Ich war in der ersten Zeit häufig am Rand der Verzweiflung. Ich lese schon seit Jahrzehnten Bücher über Persönlichkeitsentwicklung und über Unternehmensführung. Ich bin selber ausgebildet in Entspannung, Mediation und Coaching. Ich denke, diesen Fähigkeiten habe ich es zu verdanken, dass ich stehen geblieben bin. Aber es hat nicht gereicht, um meine Probleme alleine zu lösen. Ich habe nur das gesehen, was ich sehen wollte. Und als ich nah daran war, aufzugeben, habe ich mir Hilfe von einer wundervollen Coachin geholt. Die hat mir geholfen aus dem Loch zu krabbeln, mich aufzurichten, mir den Staub aus den Klamotten zu klopfen und es anzugehen. 

Seit vielen Jahren ist mir sonnenklar, dass ich viel lieber im Bereich Coaching und Yoga arbeiten möchte als in einer Sparkasse oder in einer Hausverwaltung. Ich habe mich nur nicht getraut. Dabei ist Coaching und Yoga das, was mein Herz zum Leuchten und meine Symphonie zum Erklingen bringt. Das Handwerkszeug habe ich schon lange dafür in meinem Koffer. Nun habe ich auch noch Erfahrungen im Unternehmertum sammeln können.

Und um das ganze noch schön abzurunden, bin ich Yogalehrerin in Ausbildung (bis Mai 2021). Das war eine meiner besten Lebensentscheidungen. Und weißt du was, ich habe sie jahrelang rausgeschoben, weil ich immer der Meinung war nicht sportlich genug zu sein. Und es stimmt, ich bin keine Sportskanone. Aber das ist beim Yoga gar nicht wichtig. Yoga wird oft so akrobatisch dargestellt. Und auf Fotos siehst du häufig die athletischen Super-Yogis, die jede noch so komplizierte und starke Übung praktizieren. Doch Yoga bedeutet für mich so viel mehr. Zu Yoga gehöre die Übungen. Das stimmt. Aber es gibt so viele schöne und Alltagsunterstützende Übungen, die wirklich Jeder machen kann. Manchmal muss man sie ein wenig abwandeln und manchmal arbeitet man sich Stück für Stück in diese Übung rein. Aber eine athletische akrobatische Person musst du nicht sein, um Yoga zu praktizieren. Wenn du aber Lust hast, dich selber kennenzulernen. Bei dir anzukommen. Dir in stressigen Situationen mit Atemübungen zu helfen oder deine Tage in ruhiger Meditation beginnen oder schließen möchtest. Dann bist du in meinen Yogastunden und Coaching richtig. Yoga verknüpft mit Coaching ist für mich das Sahnehäubchen auf der Erdbeertorte.

Mein eigener Weg hat mir gezeigt, dass du dir deine Herzenswünsche erfüllen kannst. Du kannst dein Potenzial ausleben, wenn du es wirklich willst. Es gibt immer Lösungen, die für dich passen. Du kannst am Ende deines Lebens erfüllt und glücklich zurückschauen. Ganz gleich an welchem Punkt du heute stehst. Heute ist nicht wichtig. Morgen ist nicht da. Jetzt dieser Moment ist der wichtigste Moment. In jedem jetzigen Moment hast du die Möglichkeit dich neu zu entscheiden. Halte das Hamsterrad an, lege dich unten rein und schaukle sanft hin und her. Du wirst sehen, damit öffnen sich neue Türen und deine Symphonie hat die Kraft und den Sound laut zu erschallen. Hol dir dein Orchester zur Unterstützung dazu. Gemeinsam wird es umso schöner und einfacher.

Hol dir dein Leben, dass du verdienst.

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